Eine anständige Muskelaufbau Ernährung ist der Grundstein. Man isst um zu leben, man lebt nicht um zu essen. Das Wort Lebensmittel sagt es schon. Es ist ein Mittel um das Leben zu erhalten. Unsere wichtigsten Nahrungsbestandteile sind Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. Natürlich gehören auch Wasser dazu, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
In diesem Beitrag möchte ich das wichtigste über die Ernährung, speziell für das Ziel Muskelaufbau, zusammenfassen. Alles wichtige über die richtige Ernährung um Muskeln aufzubauen wird hier versucht zu erklären.
Ernährung für mehr Muskeln
Um Muskeln aufzubauen, ist das richtige Training nur die halbe Miete. Ebenso wichtig für den Muskelaufbau ist die richtige Ernährung. Aber wie sieht die richtige Ernährung für das Ziel Muskelaufbau aber aus? Genug, richtig und möglichst ausgewogen zu essen, ist die Devise.
Mit “genug essen” ist gemeint, dass man wissen sollte, wie viele Kalorien der eigene Körper benötigt. Der tägliche Kalorienbedarf ist individuell, und abhängig vom Trainingsziel (Muskelaufbau, Masseerhalt oder Fettaufbau). Wie Du deinen persönlichen täglichen Energieverbrauch und damit deine Kalorienmenge bestimmst, habe ich in diesem Artikel erklärt: Wie viel Kalorien pro Tag? So bestimmen Sie Ihren täglichen Energiebedarf richtig
Für erfolgreichen Muskelaufbau benötigt der Körper außerdem genügend Baustoffe. Fehlen dem Körper diese Baustoffe können die Muskeln auch nicht aufgebaut werden.
Das heißt aber dann auch nicht, dass man alles in sich hineinstopfen sollte, was einem zwischen die Finger kommt. Denn dann wird aus Muskelaufbau plötzlich Fettaufbau!
“Richtig essen” heißt, man weiss, welche Nährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) der Körper zu welchem Zeitpunkt benötigt und dass man sich entsprechend ernährt. (Nährstoff-Timing).
Was “ausgewogen Essen” heißt, wissen wir glaube ich alle. Gemüse, Früchte, Nüsse, Milchprodukte sollten jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Der Konsum von Lebensmitteln wie Kuchen, frittiertes Essen, Fast Food, Limonade, Kekse und überhaupt alles was viel Zucker enthält, sollte eingeschränkt werden, so wie es in jeder Diät zu lesen ist.
Durch eine ausgewogene Ernährung sollte unser Körper genügend mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen versorgt werden.
Wann werden Nahrungsergänzungen / Supplements benötigt? Welche Ergänzungen sind wirklich sinnvoll für mich und welche Nahrungsergänzungen nützen bloß den Verkäufer?
Eiweiß / Proteine
Ein Vorurteil gleich mal vorne weg: Macht Eiweiß bzw. Protein dick? Die Antwort lautet ganz klar: Nein!
Eiweiß / Protein ist der Baustein des Lebens. Das Wort Eiweiß = Protein stammt von dem grichischen Wort “proteios” ab und bedeutet erstrangig.
Eiweiß / Protein ist eines der Hauptbestandteile der Ernährung für das Ziel Muskelaufbau oder sollte es zumindest sein, ganz besonders gilt dies für den Kraftsportler. Der größte Teil unseres Körpers besteht aus Eiweiß / Protein und Wasser. Somit ist Eiweiß der wertvollste Nahrungsbestandteil. Wir müssen also täglich unserem Körper Eiweiß über die Nahrung zuführen, was manchmal gar nicht so einfach ist.
Eiweiß ist wichtig für die Bildung von Hormonen, für die Reparatur der Zellen und die Intakthaltung der Muskeln, sowie dem Muskelaufbau. Auch unser Immunsystem wird mit Eiweiß instand gehalten.
Wichtig ist auch, dass wir die Eiweißbausteine, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, täglich zuführen müssen. Denn Aminosäuren sind lebenswichtig.
Ein Mangel an Eiweiß kann sich folgendermaßen auswirken:
- instabile Knochen
- schwache Muskeln (keine Kraft), Muskeln werden abgebaut
- wenig rotes Sauerstoff transportierendes Blut
- schlechtes Immunsystem
- labile Psyche
Hebe Deinen Eiweißspiegel an! Eiweiß ist ein wichtiger Leistungsparameter. Erhöhe deinen Eiweißspiegel langsam. Zuviel Eiweiß auf einmal bringt hier gar nichts. Der Körper scheidet das überflüssige Eiweiß wieder aus, weil er es nicht verarbeiten kann.
Du musst es portionsweise über den Tag verteilt zu dir nehmen. Am Besten pro Hauptmahlzeit 20-40 g.
Es gibt eine Eiweißformel an die man sich in etwa halten kann: 0,8 g – 1,0 g Eiweiß auf 1 kg Körpergewicht. Sportler brauchen noch mehr, bis zu 2 g pro 1 kg Körpergewicht.
Eiweiß ist zugleich auch ein Fatburner. Ein Gramm Nahrungseiweiß hat 4 Kcal, also 1 Kcal muss der Körper zur Verdauung zuschießen. Das nimmt er aus den Fettdepots.
Damit sich diese Eigenschaft bemerkbar macht, solltest Du darauf achten, mageres und gesundes Eiweiß zu essen. Eine Liste mit den Top 10 Eiweiß Lebensmitteln findest du hier: Die Top 10 Lebensmittel für Eiweiß und Protein. Heutzutage gibt es auch leckeres Eiweißpulver in vielen verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen wie z.B. ein Whey-Protein.
Auch wenn z. B. keine gesunde Mahlzeit greifbar ist: Statt einer fettigen Bratwurst mit Pommes, ein Sandwich oder Kuchen, dann vielleicht lieber einen leckeren Eiweiß-Shake. Eiweiß sättigt zudem sehr lange.
Zwischenmahlzeiten die den Körper mit Eiweiß / Protein versorgen:
- Nüsse
- Magerquark
- Thunfisch
- Hüttenkäse
- Ei
- Putenbrust
- Whey
Ganz besonders wichtig ist wie bereits erwähnt die Eiweißaufnahme bei Sportlern und Kraftsportlern. Darum sollte auf einen Postworkout-Shake nicht verzichtet werden, denn gerade nach dem Sport ist es wichtig die Speicher wieder aufzufüllen. Ein Post Workout Shake besteht z.B. aus einem Whey Pulver.
Wichtig ist auch, wer viel Eiweiß zu sich nimmt muss auch viel trinken (Trinken beim Training! Warum Sie täglich mindestens 3 Liter Wasser trinken sollten). Am Besten 2-3 Liter Wasser oder Tee am Tag.
Einen ausführlichen Beitrag über Eiweiß / Protein findest du hier: Alles über Protein: Der Baustoff für Muskeln und welches Protein bzw. Eiweiß das beste ist
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind, sehr vereinfacht ausgedrückt, die “Brennstoffe” unseres Körpers. Sie sind die Hauptenergielieferanten, weil der Organismus aus Kohlenhydrat sehr schnell Energie gewinnen kann. Ganz besonders für sportlich aktive Menschen ist eine Aufnahme von genügend Kohlenhydraten wichtig.
Bei der Verdauung werden die Kohlenhydrate in so genannte Glucose umgewandelt. Diese gelangt ins Blut.
Die Menge der im Blut vorhandenen Glucose ist auch bekannt als Blutzucker-Spiegel.
Der Blutzucker wird auch noch an weiteren Orten im Körper (in der Muskulatur und in der Leber) gespeichert. Die so eingelagerte Glucose wird wieder verwendet um den Blutzuckerspiegel einzupendeln, falls dieser, z.B. wegen erhöhtem Verbrauch / Training, sinkt und von der Verdauungsseite keine Glucose nachkommt. Der Köper ist aber auch in der Lage Fett und Eiweiss (in diesem Fall Muskeln) in Kohlenhydrate umzuwandeln, falls nichts anderes möglich ist.
In einfacheren Worten aufgedrückt, wenn wir hart trainieren und nicht genügend Kohlenhydrate zu uns nehmen, greift der Körper auf Glucose-Speicher in unseren Muskeln zurück, was effektiv einen Muskelabbau bedeutet.
Man unterscheidet Kohlenhydrate in Stoffklassen, je nachdem wie viele Zuckereinheiten in einem Molekül verbunden sind:
| Kohlenhydratart: | Enthalten in: |
| Einfachzucker (Monosaccharide) | Frucht- oder Traubenzucker |
| Zweifachzucker (Disaccharide) | Haushaltszucker, Milch- oder Malzzucker |
| Dreifachzucker (Trisaccharide) | beispielsweise in Honig |
Des Weiteren unterscheidet man Mehrfachzucker (Oligosaccharide) und Vielfachzucker (Polysaccharide) in Form von pflanzlicher oder tierischer Stärke, wobei der Übergang zwischen diesen beiden Zuckerarten fließend ist.
Wie viel Kohlenhydrate braucht dein Körper, damit dir während dem Training nicht die Luft ausgeht? Auch um diese Frage beantworten zu können, musst du deinen individuellen Kalorienbedarf kennen. Wie Du deinen persönlichen Kalorienbedarf berechnest, findest du hier: Wie viel Kalorien pro Tag? So bestimmen Sie Ihren täglichen Energiebedarf richtig.
Auch hier gehen wir von folgendem Verhältnis aus:
- 50% Kohlenhydrate
- 30% Proteine
- 20% Fett
Ein Gramm Kohlenhydrate hat, gleich wie Protein, 4 Kalorien: Um deinen persönlichen, täglichen Kohlenhydrat-Bedarf zu errechen, muss du deinen Kalorienbedarf mit dem Faktor 0.125 multiplizieren. In folgendem Beispiel bitte die 3000 Kalorien mit eurem individuellen Wert ersetzen.
3000 Kalorien * 0.125 = 375g Kohlenhydrate pro Tag
Einen ausführlichen Beitrag über Kohlenhydrate findest du hier: Die richtige Ernährung für ein Sixpack 1/3: Die Kohlenhydrate
Fett
Bis vor kurzem wurde Fett als Nährstoff betrachtet, den man möglichst gar nicht zu sich nehmen sollte. Fett macht dick, krank und lässt dich letztlich früh sterben. Bis vor kurzem (und leider auch heute noch), werden Diäten propagiert, die völlig auf Fett verzichten.
Seit einiger Zeit weiss man aber, dass Fett für den Körper sehr wertvoll ist und viele Prozesse im Körper zwingend Fett brauchen. Fett ist also lebenswichtig! Wie bei so vielem ist natürlich die Art und die Menge entscheidend. 70 bis 80 Gramm Fett braucht man ungefähr pro Tag – als wichtiger Energielieferant, als Träger von Schutz- und Baustoffen des Körper, als Vehikel für die lebenswichtigen Vitamine A, D oder K. Es gibt aber gute und schlechte Fette.
So paradox es klingen mag: Richtig eingesetzt, hilft Fett sogar dabei abzunehmen und schlank und gesund zu bleiben.
Die guten Fette:
Dabei handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel in Oliven oder Rapsöl vorkommen. Sie können einen zu hohen LDL-Cholesterinwert senken. Ihr Kalorienanteil sollte mindestens zehn Prozent betragen.
Essenzielle Fettsäuren. So werden die mehrfach ungesättigten Fettsäuren bezeichnet – «essenziell» deshalb, weil der Körper sie zwar braucht, aber nicht selber herstellen kann. Generell unterscheidet man zwei Klassen: Omega-3 und Omega-6. Für Omega-6 gilt das Prinzip: genügend, aber nicht zu viel. Stattdessen Omega-3-Fettsäuren bevorzugen.
Omega-3-Fettsäuren gelten ohnehin als Powerfett schlechthin. Sie lagern in fettem Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering, in Leinsamen, Rapsöl oder in bestimmten Mengen in Fleisch. Der Tagesbedarf liegt bei 1,5 bis 2,0 Gramm.
Die schlechten Fette:
Dazu zählen vor allem die langkettigen gesättigten Fettsäuren tierischer Herkunft. Solche LCT-Fette verbergen sich in Butter, Rahm, fetten Würsten wie Salami, Torten, Konfekt, fettem Käse.
LCT-Fette schmeicheln zwar unserem Gaumen, machen aber dick und gefährden die Gesundheit, denn sie erhöhen den Anteil von LDL, dem «schlechten» Cholesterin im Blut. Der Anteil der LCT-Fette sollte nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen.
Besonders hinterhältig und daher unbedingt zu vermeiden sind Transfettsäuren. Transfettsäuren entstehen bei der industriellen Fetthärtung und lauern in Fastfood, Feritgsaucen in Pulverform, Chips oder Pommes frites. Diese Fette erhöhen den LDL-Cholesterinspiegel, verschlechtern die Blutwerte und machen dicker als andere Fette, wie unlängst bewiesen wurde. Ernährungswissenschaftler mahnen deshalb, höchstens ein Prozent der Kalorien als Transfettsäuren aufzunehmen. Also nicht mehr als eine Hand voll Chips pro Tag!
Zusammenfassung
Für einen maximalen Erfolg beim Muskelaufbau, ist es sehr wichtig, dass die Nährstoffe, dem Körper zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Der Körper hat zu bestimmten Zeitpunkten (z.B nach dem Training) den Bedarf an bestimmten Nährstoffen.
Es ist nicht nur entscheidend, dass wir dem Körper genügend Kalorien zuführen um den Kalorienbedarf zu decken. Wir sollten auch darauf achten, zur richtigen Zeit, die richtigen Nährstoffe durch unsere Muskelaufbau Ernährung zuzuführen.
- Eiweiss / Protein: Verteilt über den ganzen Tag.
- Kohlenhydrate: Vor allem zum Frühstück und nach dem Training.
- Fett: Verteilt über den ganzen Tag, aber nicht unmittelbar vor und nicht während 2 Stunden nach dem Training.
- Wasser: Immer und viel!
Viel Spaß und Erfolg im Training!





4 Mal am Tag jeweils 40g Eiweiß zu sich nehmen ist echt anstrengend, vor allem, wenn man noch dazu Vegetarier ist
Ich geh erst immer um 20 Uhr trainieren!
soll ich da auch noch 1 stunde vorher lange Kohlenhydrate zu mir nehmen oder ist das schon zu spät?
Bitte um schnelle Antwort
lg Marco
Muss es eigentlich unbedingt Magerquark sein, oder geht auch einer mit 10 oder 20% Fett?
Abnehmen ist nicht mein Ziel, ich hab einen KFA von ca. 7%, d.h. etwas mehr Fett schadet mir nicht, ist u.U. sogar erwünscht.
Die Frage die sich mir stellt ist nur, ob durch den höheren Fettanteil dann die Eiweißaufnahme zu sehr behindert wird.
Weiß jemand bescheid?
Gruß Andi
Du empfielst direkt nach dem Training ein Whey-Protein-Shake. Wie du in einem anderen Artikel geschrieben hast, haben einige Sportler ,mich eingeschlossen, Vorbehalte, was diese “künstlichen” supplements angeht. Magerquark esse ich Abenda und Morgens, aber was für Möglichkeiten gibt es für eine schnelle Proteinversorgung direkt nach dem Training, wenn man nicht auf Whey-Protein und co. zurückgreifen will?
Hallo Marco,
zu dieser Zeit kannst du noch eine vollwertige Mahlzeit mit Kohlenhydraten und Proteinen zu dir nehmen. Es kommt auch drauf an wann du ins Bett gehst. Zum Beispiel um 19 Uhr essen, 20 Uhr Training, nach dem Training schnelle Kohlenhydrate und Whey, sowie vor dem Schlafen gehen nochmals Magerquark.
Hallo Andi,
also meiner Meinung nach gibt es nichts besseres als Magerquark und ich würde niemals auf Quark mit 10 oder 20% Fett zurückgreifen. Das musst du für dich selbst entscheiden. Wenn du denkst du hast einen niedrigen Körperfettanteil und dir schaden die zusätzlichen Fette nicht, mach es so.
Bei Whey Protein verhält es sich so, das wenn man es mit Milch einnimmt, die Proteinaufnahme verlangsamt wird. Folglich kann es bei Quark mit hohem Fettanteil ähnlich sein.
Hallo Martin,
eine vergleichbare Wirkung wie die des Whey Proteins direkt nach dem Training gibt es so in dieser Form aus der Nahrung leider nicht. Deshalb ist Whey, mit seinen BCAA´s, ja so wichtig um die Proteinsynthese zu unterstützen. Wenn du auf Whey verzichten willst, wäre eine Alternative die Einnahme von Milch oder Eier.
Um welche größenordnung handelt es sich denn, wenn man Magerquark vorm schlafengehen essen soll? Immer den Becher leer machen, oder wie?
Hallo Paul,
das kommt drauf an wieviel du schaffst
Manche haben Probleme damit einen 500g Becher Magerquark zu verzehren. Es sollten aber schon 250g Magerquark sein. Falls dir Magerquark allein zu “dick” ist, kannst du ihn mit Wasser vermischen und etwas Honig dazu mischen.
Hallo Tobias,
erstmal Glückwunsch zu der gelungenen Seite!
ich wollte Deine Meinung zu meiner Ernährung hören.
Ich wiege bei 187 cm nur 70 kg und habe gerade erst mit dem Muskeltraining begonnen:
Frühstück: Haferflocken mit Milch od. Joghurt und Apfel od. Banane
ca. 10:00: Obst
Mittags: Belegtes Vollkornbrot mit Wurst/Käse, Pudding od. Yoghurt
ca. 15:00: Haferflocken mit Milch od. Joghurt und Nüssen
ca. 18:00 Training (1 Stunde)
Abendessen: Nudeln, Fleisch od. Eier
ca. 21:00 Quark
Vielen Dank für Deine Antwort! Armin
Hallo Armin,
danke
Deine Ernährung ist sehr gut. Man sieht das du dich bereits informiert hast
Achte Abends darauf das du Magerquark verwendest. Um mehr Abwechslung rein zu bringen, kannst du Abends den Magerquark z.B. durch Thunfisch ersetzen. Ansonsten ist deine Ernährung Top.
Hallo Armin,
Ich persönlich finde die Mahlzeit vor dem Training zu sperrlich
Also wenn du Muskeln aufbauen willst, sollte man ordentlich essen. Haferflocken geben gute Kohlenhydrahte, aber dann muss es wirklich schon eine sehr große Portion an Haferflocken sein und natürlich Vollkorn/ Naturflocken. Und dazu empfehle ich die Haferflocken nicht mit Milch, sondern mit Quark anzurühren, dazu ein wenig Wasser und flüssigen Süßstoff =)
Nudeln, Fleisch und andere Produkte, die Reichhaltig an Energie sind, würde ich auf Mittags verschieben und nicht erst Abends.. denn wenn du dies tust, dann hat der Körper generell viel zu wenig Energie und am Abend bekommt er zu viel. Somit wirst du zwangsläufig Muskelmasse abbauen und viel zu viel Fett anbauen. Der Körper vergreift sich nämlich immer erst an die Energiedepots, die schnell zu erreichen sind. Den Muskeln!
Ich werde mit meinem Gerede wohl keinen von euch erreichen, zudem hier ja noch ein Ernährungsexperte Anwesend ist. Aber ich kann von mir sagen, dass ich auch eine Menge über Ernährung gelernt habe.
Sry, aber ich finde die Ernährung von Armin nicht so Top
Hier die Fakten:
Zu wenig Eiweiß, zu Wenig Kalorien, viel zu wenig Abwechslung, grenzwertiges Training bei dieser Ernährung (bei zu wenig Energiezufuhr kommt man schneller in den katabolen Zustand).
Enährungsplan lieber direkt umstellen, gerade weil du erst mit dem Muskeltraining angefangen hast, solltest du auch von Anfang an alles richtig machen. Ich habe auch falsch trainiert damals
PS: In einem anderen Thread auf dieser Seite, auch über Ernährung, hat ein “Daniel” einen sehr guten und ausgeklügelten Ernährungsplan gepostet, es lohnt sich den mal anzuschauen =)
Hi Falk
Hättest du vll. einen Link zu Daniels Ernährungsplan?
Wäre dir sehr dankbar!
Grüße
Newbie
Viele sehr wichtige und richtige Punkte die du nennst. Bei den Transfettsäuren finde ich immer auch wichtig zu sagen, dass diese nur aus ungesättigten Fettsäuren entstehen können (durch Einwirkung von Hitze). So werden die eigentlich GUTEN Fettsäuren zu richtig BÖSEN.
Viele Grüsse aus dem nun saukalten München…
Hallo Falk,
erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die vielen Tipps! Ich freue mich über jeden Kommentar und es ist ja nicht so das ich schreibe und alle anderen mir nur zuhören müssen
Sehr gerne höre ich andere Meinungen und Ergänzungen zum Thema. Dafür gibt es ja schließlich die Kommentar Funktion. Ich bin auch nur ein Mensch und kann nicht alles wissen. Gegenseitig können wir uns alle ergänzen.
Hallo Paul,
danke für dein Kommentar und den Tipp zu den Transfettsäuren. Grüße aus dem kalten Augsburg – zurück ins saukalte München
Schöner Artikel, sehr ausführlich was die Ernährung zum Kraftsport ausmacht. Ich denke das ist der Punkt warum viele scheitern, weil Sie einfach nur trainieren und nicht auf das Essen achten. Zu Krafttraining gehört nun mal immer auch die Ernährung (so schwer das auch sein mag).
Hallo Joerg,
ja, da stimme ich dir absolut zu. Laut einer Studie macht die Ernährung bekanntlich 70% des Erfolgs beim Muskelaufbau und Fettabbau aus! Deshalb sollte man immer an seiner Ernährung arbeiten bevor man über neue Trainingsmethoden etc. nachdenkt.
Hi Tobias,
ein super Zitat finde ich, ist folgendes:
“A lot of people ask me about diet. How much percent is diet, how much percent is training. Of course Training is a 100 %, but diet is the other 100 %!”
stammt aus diesem Video: http://www.youtube.com/watch?v=b2wy7po5weA&feature=player_embedded
Ausschnitt ab 1:30
Grüße,
Patrick
Punk!
Ein sehr gutes Zitat das passt. Starkes Video!
Hallo Tobias.
Ich liebe deine Artikel einfach ..
Ich habe aber dennoch eine Frage.
Mein Ziel ist es, muskeln aufzubaun, kenne mich schon ziemlich gut aus, bis auf das Thema Ernährung. Da bin ich noch nicht so fit.
Ich nimm sehr schnell zu (am bauch) und habe letzens im Fitness mal bisschen rumgefragt bzgl. Ernährung.
Da wurde mir gesagt: Kohlenhydrate bis zum mittag (spätestens ca 14 uhr), den Rest des Tages eiweißhaltige Ernährung. Doch oben les ich wieder, dass man KH nach dem Training zu sich nehmen soll. Ich blick nimmer durch
Und wie siehts die Ernährung an trainingsfreien Tagen aus? Genauso wie an Tagen, an denen ich ins Fitnessstudio gehe?
Bitte um schnelle Antwort
Hallo Tobias,
Wenn ich mir z.b Putenbrust machen will kann ich auch Sonnenblumenöl benutzen? ,weil da ist ja viel Fett drinne
hi hier mal meine frage ob meine ernehrung so ok is morgens 2 eier mittags 1 bannane und ein eiweiss riegel ab 16 uhr training nach training whay proteine in form von shake etwa 6o minuten danach etwa 500 gramm mageres fleisch etwas salat und vor ich heia mache 500 g magerquark will mehr muskeln aufbauen und am bauch abnehemn wollte fragen ob die ernährung so ok is…
trinken immer viel wasser etwa 4 liter am tag